Portrait unserer verstorbenen Vizepräsidentin Heidi Gindrat

damals von ihr selbst verfasst


Ein schreckliches Erlebnis in meiner Kinderzeit hat meine Liebe zu den Katzen geprägt und seitdem war es mir immer ein Bedürfnis, mich für die Katzen einzusetzen.


Das Erlebnis war, dass im Alter von ca. 8 Jahren mein roter Tigerkater Lumpi, der Niemandem etwas zu leide tat und auch Niemanden störte, von einem Katzenhasser mit Metatabletten vergiftet wurde. Lumpi hatte sich noch bis vor meine Zimmertür geschleppt, weil er sich wohl Hilfe gegen diese Schmerzen erhoffte, bevor er jämmerlich krepierte. Ich habe diesen Anblick bis heute nicht vergessen und überall wo ein Tier leidet, wehre ich mich, nun schon seit 28 Jahren lautstark. Ich habe auch schon eine Katze, die aus dem 4. Stock stürzte da sie von einem alten Mann vom Fenstersims geschubst wurde, unter einem Auto hervor geholt und zum nächsten Tierarzt gebracht.  Ab 1975 kam unser 2. Kater (nach Lumpi) Muggeli zu uns, dem schnell unsere wilde Mischka aus dem Tessin folgte. Aus dem Tierheim brachte meine Tochter den Luxi mit der einen chronischen Katzenschnupfen hatte. Trotzdem wurde er 13 Jahre alt und seine letzten drei Jahre bekam er (weil keine Medizin mehr half) morgens vor der Arbeit, mittags während dem Essen kochen, abends nach der Arbeit und dann noch bevor ich zu Bett, ging seine Kamillendämpfe. Aber nach Luxi kam  Strolchi der mit der Pfote aus der Tasse trank, dann der Bölleli, der eigentlich Peterli hiess aber eben wegen seinem Fussballerbauch Bölleli getauft wurde. Hätten wir damals schon gewusst was für ein Pascha er werden würde, so hätten wir ihn natürlich Pascha getauft. Das war die erste Generation seit Lumpi. Muggeli wurde 17 Jahre alt, Mischka nur neun denn sie bekam epileptische Anfälle und damals gab es noch nichts rechtes dagegen, Luxi starb mit 13 Jahren, Strolchi ebenso, denn er hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs und Bölleli wurde 21 Jahre alt. 1989 kamen von Gran Canaria Manolo und Lady dazu. Lady wurde am 3. Mai 2003 wegen Kehlkopfkrebs eingeschläfert. Ihr Bruder Manolo war jetzt  auch sehr krank, aber nun scheint es ihm wieder besser zu gehen. Diese Beiden waren jedenfalls unsere ersten Spanier. Sie waren auch bis 1999 nur noch zu zweit bei uns zu Hause. Dann eben kamen die taube Whitey und ihre halbtaube Schwester Bianka, beide schneeweiß mit Tinka dem klein gebliebenen Schildpatt Norwegerli dazu. Alle drei sind Müllkätzchen aus Denia (Spanien). Tinka war erst ca. 9 Tage alt wie sie gefunden wurde. Dann habe ich im 2001  5 junge Kätzchen mit nach Hause gebracht, welche aber vermittelt wurden. Im Jahr 3ew2002 habe ich 8 junge Kätzchen mitgebracht und 4 davon paarweise weiter vermittelt. Gigi, Bonita, Teddy und Tommi sind bei uns geblieben. Jetzt haben wir noch den 14 j Manolo und die 3 von 1999, sowie die vier jungen von 2002, die wir behalten haben. Ende letzten Jahres lernte ich Maria aus La Nucia, auch an der Costa Blanca kennen. Sie ist die Initiantin, welche gemeinsam mit englischen Tierärzten wilde und halbwilde Katzen kastriert. Jetzt 2003 waren es in den ersten drei Maiwochen „ nur „ 400 Katzen, denn nur so ist gegen das Katzenelend in Spanien etwas zu erreichen und darum nur darum half ich ihr Anfang diesen Jahres 10 Katzen in die Schweiz zu vermitteln.


Günther Weber kannte ich bis vor einem Jahr eigentlich nur vom Hörensagen, war das erste mal im Sommer letzten Jahres in seinem Katzenasyl und arbeite nun seit gut einem halben Jahr eng mit ihm zusammen am Aufbau der Katzenhilfe Nordwestschweiz.

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